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Auer D Jugend Handballer mit Platz 6 bei der Ostdeutschen Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende startete die Auer D-Jugend Handballer bei der Ostdeutschen Meisterschaft in Dessau. In der Vorrunde bekam man es mit den Landesmeistern bzw. Vizemeistern aus Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg Vorpommern, Sachsen sowie Berlin zutun.

Das erste Spiel bestritt man gegen den Landesmeister aus Thüringen dem HV Ilmenau. Bei einer Spielzeit von 2 x 10 Minuten in der eine Halbzeit Manndeckung sowie ein weitere 1:5 gedeckt werden musste, kamen die Auer nervös ins Spiel. Viele technische Fehler sowie fehlende Bewegung bestimmten die ersten Spielminuten. Im zweiten Abschnitt gelang es dann die Nervosität abzulegen und man zog auf 15:9 davon und konnte den ersten Turniersieg verbuchen.

Im zweiten Spiel gegen den Vizemeister aus Sachsen Anhalt die HG Köthen zeigten die Jungen Erzgebirgler ihr bestes Spiel an diesem Tag. Mit einer sehr beweglichen Abwehr gelang es schon in der ersten Halbzeit sich vom Gegner zu distanzieren. Dieses Spiel konnte man am Ende mit 22:13 erfolgreich gestalten.

In der 3. Begegung des Tages gegen den Favoriten der Gruppe vom SV Fortuna Neubrandenburg (Landesmeister Meck. Vorpommern) hatte der Vizemeister aus Sachsen große Probleme gegen das sehr bewegliche Angriffsspiel des Gegners. Man verlor zu viele Zweikämpfe und verfehlte im Angriff zu oft das Tor. Dies hatte zur Folge, dass man von Beginn an einem Rückstand hinterher lief und am Ende das Spiel deutlich mit 11:20 verlor.

Spiel Vier gegen des Landesmeister aus Brandenburg den HC Oranienburg gestaltete sich von Beginn an spannend. Die Brandenburger legten vor Aue zog nach. Kurz vor Spielende konnte man erstmals selbst in Führung gehen. Diese wurde mit etwas Glück aber auch der nötigen Cleverness über die Zeit gerettet - 13:12.

Das anschließende fünfte Spiel gegen den Gastgeber der SG Kühnau wurde souverän gestaltet und endete mit 18:10 für die Gäste aus Sachsen.

Im letzten Spiel der Vorrunde gegen NARVA Berlin ging es um den Einzug ins Halbfinale. Die Berliner ihrerseits hatten bis dahin ebenfalls gegen Neubrandenburg sowie Oranienburg verloren und benötigten ein Sieg für Platz 2. Beiden Mannschaften merkte man zu Beginn die Müdigkeit eines langen Tages an. Viele Fehler bestimmten das Spiel. Den Auer gelang es nicht die nötige Durchschlagskraft im Angriff zu entwickeln. Trotzdem gelang es das Spiel bis zur Halbzeit offen zu gestalten. Nach der Halbzeit scheiterte man zu oft am stakten Berliner Torhüter. Dies nutzen die Hauptstädter um sich auf 3 Tore abzusetzen. Die Auer Jungs setzen alles auf eine Kappe und kämpften sich nochmals auf 1 Tor heran. Leider gelang es aber nicht den entschieden Treffer zu setzen und man verlor das Spiel unglücklich mit 14:15 und erreichte somit Platz 3 in der Vorrundengruppe.

Am Sonntag stand somit das Spiel um Platz 5 und 6 gegen die Mannschaft vom BSV aus Magdeburg an. Für die Auer keine Unbekannten so hatte man doch das Finale des Nickelhütten Turniers verloren und dies sollte Motivation genug sein nochmals alles in die Waagschale zu werfen. Von Beginn an zeigte sich das Team aus dem Erzgebirge absoluten Willens dieses Spiel zu gewinnen. Aus einer sehr beweglichen Abwehr heraus wurde einige Bälle gewonnen, ein starker Torhüter in Halbzeit eins brachte die Magdeburg zusätzlich zum verzweifeln. Im Angriff waren es vor allem Kevin Günther und Jonny Beck die mit viel Entschlossenheit die Auer Tore warfen. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang kam man etwas schwerer ins Spiel. Dies nutzen die Jungs vom BSV um sich schnell auf zwei Tore abzusetzen. Die Auer taten sich im Angriff jetzt schwer es gelang nicht sich gute Wurfchancen zu erarbeiten. Immer wieder scheiterte man an der guten Abwehrarbeit der Ottostädter. Man kämpfte bis zu Schluss verbissen um jedes Tor jedoch gelang es nicht nochmal aufzuschließen und man verlor mit 23:26 und zeigte dennoch eine gute Leistung die mit Platz 6 belohnt wurde.

Mit einer starken Leistung im Finale sicherte sich die Mannschaft aus Leipzig verdient den Titel gegen die Mecklenburger Stiere aus Schwerin. Hierzu Glückwunsch aus dem Erzgebirge. Dritter wurde die Mannschaft vom SV Neubrandenburg vor NARVA Berlin.

Für Aue spielten: Omar Dudin, Arne Klier, Kevin Günther, Johnny Beck, Vincent Gerber, Torben Lange, Ivo Petkov, Finn Espig, Mattis Schaulinski, Erik Schremmer, Josua Sachse, Lennart Kurzweg

Verfasser: P. Braun





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