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EM Titel 2016 ein Resultat guter Nachwuchsarbeit

Liebe Kollegen,
unsere Handballnationalmannschaft hat bei der EURO 2016 für Furore gesorgt: Jung, hungrig, selbstbewusst, extrem kampfstark und gut gecoacht von einem tollen Trainer, der den Mut hatte, unsere jungen Spieler zu nominieren und der sich auch nicht durch ein unfassbares Verletzungspech seinen Optimismus nehmen ließ. Keine Beschwerde über Ausfälle, kein Selbstmitleid, kein Hadern. Stattdessen: Jede Menge Vertrauen in die Fähigkeiten der Spieler. Fast die gesamte erste Mannschaft ist dem Bundestrainer weggebrochen - und dennoch steht er mit seiner Truppe im Finale der EM.

Wie so oft, sind dafür viele Bausteine und Kleinigkeiten nötig, um diesen Erfolg zu erreichen:
  • Unsere jungen Spieler sind deutlich besser ausgebildet als früher
  • Die HBL unterstützt den Entwicklungsprozess durch die Zertifizierung der mittlerweile vielen HBL-Nachwuchszentren
  • Die jungen Spieler bekommen deutlich bessere Trainings- und Spielmöglichkeiten in der Bundesliga
  • Die Professionalisierung auf allen Ebenen (DHB, HBL, LV) hat signifikant zugenommen
  • Das Sichtungssystem ist durch DHB, HBL und LV mit der Unterstützung des IAT auf einem sehr guten Niveau

Gerade Ihr als Trainer in den HBLZ habt mit Eurer Arbeit entscheidend dazu beigetragen, dass unsere Spieler an die Nationalmannschaft herangeführt werden konnten. Ihr habt die von den Landestrainern begonnene „Leistungssportschiene“ fortgesetzt und die Spieler auf ein hohes Niveau gebracht. Darüber darf auch jeder von Euch stolz sein! ! Deshalb möchte ich mich im Namen des DHB, im Besonderen des VP Leistungssport Bob Hanning, allen DHB-Trainern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Leistungssports in der Geschäftsstelle recht herzlich für Euer großes Engagement bedanken.

Bei aller Euphorie dürfen wir uns durch den sicherlich herausragenden Erfolg bei dieser EM, nicht zurücklehnen. Ich denke schon, dass wir gemeinsam ein vernünftiges Sichtungs- und Fördersystem auf die Beine gestellt haben, das jetzt aber auch nachjustiert werden muss. Unsere Aufgabe kann deshalb nur sein, uns nachhaltig in der Weltspitze zu etablieren und nicht die gleichen Fehler zu begehen, die im Nachgang zur WM 2007 gemacht wurden. Deshalb bitte ich Euch, auch weiterhin konstruktiv bei der Entwicklung unserer Spieler mitzuarbeiten und hoffe auch auf die Bereitschaft, neue Wege anzudenken und mitzugehen.

Ich freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit!

Mit freundlichen Grüßen
Deutscher Handballbund

Wolfgang Sommerfeld
Sportdirektor
Strobelallee 56
44139 Dortmund
Telefon +49231 911 91 -25
Fax +49231 12 40 61
wolfgang.sommerfeld@dhb.de
www.dhb.de

 



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