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TV Großwallstadt Juniorenakademie - NSG EHV/Nickelhütte Aue 29:30 (16:15)

Unter dem Motto „den nächsten Schritt setzen“ zeigte der Auer Bundesliganachwuchs sein bisher stärkstes Auswärtsspiel und erkämpfte sich - für manch Außenstehenden überraschend – zwei Punkte beim bisherigen Tabellendritten aus Großwallstadt. Denkwürdig dabei die letzen 35 Sekunden der Partie in denen alles dabei war, was diesen Sport so sehenswert macht - nach der dritten Auer Auszeit wirft Sebastian Paraschiv - Trainer Kirsten Weber agiert dabei mit dem siebenten Feldspieler - mit einem herrlichen Schlagwurf bei Spielzeit 59:40 den 29:29 Ausgleich. Der TVG legt daraufhin seine dritte grüne Karte und spielt ebenso den letzen Angriff mit einem zusätzlichen Feldspieler. Doch ihren letzen Wurf fängt der Auer Torhüter bei 59:55 sicher und gedankenschnell wirft er den Ball quer über das ganze Spielfeld in das leere Großwallstädter Gehäuse zum 29:30 Siegtreffer – und das Auer Team feiert seinen Helden Erik Töpfer.

Wohlwissend über die Stärken der Heimsieben startete Aue mit einer sehr kompakten 6:0 Abwehr. Nach eigener 2:0 Führung gelang es das Spiel bis zum 8:8 sehr offen zu gestalten. In Unterzahl agierend geriet man 10:13 in Rückstand. „Den nächsten Schritt“ in Halbzeit eins setzte der NSG Nachwuchs und konnte durch Peter Niemczyk am Kreis zum 14:14 ausgleichen. Nach dem knappen Halbzeitrückstand gehörten die Anfangsminuten eindeutig dem Gastgeber, welcher nun noch energischer die Zweikämpfe suchte und mehrfach gewann – Resultat waren Zwischenstände von 19:15 und 22:18. Was folgte war „ein weiterer Schritt nach vorn“ so Trainer Kirsten Weber. „Trotz des 4-Tore-Rückstandes spielten wir die folgenden Angriffe sehr konzentriert und überlegt.“ Das Ergebnis dessen der 24:24 Ausgleich bei angezeigtem Zeitspiel durch Pascal Ebert. Bis zum 28:28 konnten die Erzgebirger, angefeuert u.a. durch den Auer „Edelfan“ JürgenUhlmannJ,stets vorlegen. Der folgende Handballkrimi wurde bereits eingangs beschrieben und wird von allen Beteiligten nicht so schnell vergessen werden.

Es spielten:
Töpfer (1), Treuter; Ebert (5), Niemczyk (4), Roth (2), Fischer S., Fischer J., Runarsson (5/1), Duschek (5), Paraschiv (7), Schauer, Wunderwald (1)


 



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